
Nach der Flutkatastrophe 2021 ist das Freibad in Kyllburg einen großen Schritt weiter: Westnetz hat eine neue Trafostation installiert und sichert damit die…
Die Flutkatastrophe des Jahres 2021 hat in der Region tiefe Spuren hinterlassen – auch das Freibad der Verbandsgemeinde Bitburger Land in Kyllburg blieb nicht verschont. Die Wassermassen beschädigten nicht nur das Bad selbst, sondern auch die gesamte technische Infrastruktur, einschließlich der Trafostation. Jetzt ist ein wichtiger Meilenstein im Wiederaufbau erreicht: Westnetz hat die Stromversorgung des Freibads wiederhergestellt und damit die Voraussetzungen für einen zuverlässigen Badebetrieb geschaffen.
Das Hochwasser im Jahr 2021 traf das Freibad in Kyllburg hart. Die Flut überflutete nicht nur die Becken und Freiflächen, sondern beschädigte auch die Trafostation am Schwimmbad so stark, dass ein vollständiger Austausch unumgänglich wurde. Ohne eine funktionierende Stromversorgung war an einen regulären Betrieb des Bades nicht zu denken. Der Wiederaufbau erforderte deshalb von Beginn an auch die Erneuerung der technischen Infrastruktur.
Im Zuge des Wiederaufbaus des Schwimmbads wurde die beschädigte Trafostation nun durch eine neue, moderne Anlage ersetzt. Die neue Station wurde von der Westenergie Netzservice GmbH geliefert und anschließend von der Westnetz GmbH an das Stromnetz angeschlossen. Künftig übernimmt die Westnetz den Betrieb und die Wartung der Anlage im Auftrag der Verbandsgemeinde.
Mit der Inbetriebnahme der neuen Trafostation steht dem Freibad nun eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur zur Verfügung, die den Anforderungen eines zeitgemäßen Badebetriebs gerecht wird. Trafostationen spielen dabei eine zentrale Rolle in der Energieversorgung: Sie wandeln die elektrische Spannung so um, dass sie für die jeweiligen Verbraucher nutzbar ist. Im Schwimmbad versorgt die Station unter anderem die Wasseraufbereitungsanlagen, Pumpen, Lüftungs- und Heiztechnik sowie die Beleuchtung mit Strom.
Bürgermeisterin Janine Fischer betonte die Bedeutung des Projekts für die gesamte Verbandsgemeinde: „Mit dem Wiederaufbau des Schwimmbads gewinnt die Verbandsgemeinde Bitburger Land einen wichtigen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger, aber natürlich auch unsere Gäste zurück. Der neue Trafo stellt sicher, dass die technischen Anlagen dauerhaft zuverlässig betrieben werden können.“
Auch Stefan Becker, Vertriebsmitarbeiter der Westenergie Netzservice, hob die Bedeutung einer widerstandsfähigen Energieinfrastruktur hervor: „Die Flutkatastrophe hat gezeigt, wie wichtig eine widerstandsfähige Energieinfrastruktur ist. Mit dem Austausch des Transformators leisten wir einen Beitrag dazu, dass das Schwimmbad auch künftig sicher mit Strom versorgt wird.“
Bei der Übergabe vor Ort waren neben Bürgermeisterin Janine Fischer auch Stadtbürgermeister Wolfgang Krämer, Westenergie-Kommunalmanager Christian Nathem sowie Vertriebsmitarbeiter Stefan Becker anwesend.
Das Freibad in Kyllburg ist weit mehr als eine Freizeiteinrichtung – es ist ein sozialer Treffpunkt für Einheimische und Gäste gleichermaßen. Nach den verheerenden Folgen der Flut von 2021 bedeutet die Wiederherstellung der Stromversorgung einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur vollständigen Rückkehr des Badebetriebs. Mit der neuen Trafostation ist nun die technische Grundlage gelegt, die für einen sicheren und modernen Betrieb des Schwimmbads unerlässlich ist.
Das Projekt zeigt eindrücklich, welche Bedeutung eine zuverlässige Energieinfrastruktur für kommunale Einrichtungen hat – und wie wichtig es ist, nach Katastrophen nicht nur die sichtbaren Schäden zu beheben, sondern auch die technische Grundversorgung dauerhaft zu sichern. Für die Verbandsgemeinde Bitburger Land und die Menschen in Kyllburg ist die Inbetriebnahme der neuen Trafostation ein sichtbares Zeichen des Wiederaufbaus und der Zuversicht.






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