
In Kobern-Gondorf blockierte ein feststeckender LKW eine Unterführung und beeinträchtigte den Bahnverkehr zwischen Trier und Koblenz. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagvormittag kam es im Bereich der B416 an der Unterführung zur L117 (Moselweg) in Kobern-Gondorf zu einem ungewöhnlichen Einsatz: Ein LKW blieb in der Unterführung stecken und blockierte diese vollständig. Polizei, Feuerwehr und das Notfallmanagement der Deutschen Bahn rückten daraufhin gemeinsam an, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Die Auswirkungen des Vorfalls waren nicht nur auf den Straßenverkehr beschränkt: Auch der Bahnverkehr zwischen Koblenz und Trier musste vorübergehend gesperrt werden. Für Bahnreisende auf dieser Strecke bedeutete das spürbare Einschränkungen im Betrieb. Mit Stand 10.30 Uhr gab das Notfallmanagement der DB den Bahnverkehr jedoch wieder frei, sodass die Züge auf der Strecke Trier-Koblenz wieder rollen konnten.
Während der Bahnverkehr relativ zügig wieder aufgenommen werden konnte, blieb die Unterführung für den Fahrzeugverkehr zunächst weiterhin gesperrt. Die Bergungsarbeiten liefen zum Zeitpunkt der Meldung noch. Für Autofahrerinnen und Autofahrer wurde eine Ableitung eingerichtet, um den Verkehr um die gesperrte Unterführung herumzuleiten.
Nach den vorliegenden Informationen wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Über die Höhe des entstandenen Schadens lagen zunächst keine Angaben vor. Wie es dazu kommen konnte, dass der LKW in der Unterführung stecken blieb, war ebenfalls noch unklar.
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