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Letzte Bauphase: Neuer Kreisel in Trier-West früher fertig als geplant

Der neue Kreisverkehr Hornstraße/Markusstraße in Trier-West wird früher fertig als geplant – voraussichtlich Ende Oktober statt Frühjahr 2027. Ab 31.

Redaktion
·
25. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Monat

Gute Nachrichten für Trier-West: Kreisverkehr soll bereits Ende Oktober freigegeben werden

Wer in Trier-West regelmäßig unterwegs ist, weiß: Die Baustelle am Knotenpunkt Hornstraße/Markusstraße beschäftigt die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Pendlerinnen und Pendler schon eine ganze Weile. Doch jetzt gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Das Projekt nähert sich deutlich schneller seinem Abschluss als ursprünglich geplant. Statt erst im Frühjahr 2027 soll der neue Kreisverkehr voraussichtlich schon Ende Oktober für den Verkehr freigegeben werden.

Warum geht es schneller als geplant?

Das frühzeitige Fertigstellungsdatum ist das Ergebnis mehrerer günstiger Faktoren. Trockenes Wetter, eine gelungene Planung und eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen der Bauleitung im Amt Stadt Raum Trier, den Stadtwerken sowie der beauftragten Arbeitsgemeinschaft Schnorpfeil/Köhler haben dazu beigetragen, dass der Zeitplan deutlich unterschritten werden kann. Ein solches Zusammenspiel von Rahmenbedingungen und Koordination ist bei Straßenbauprojekten dieser Größenordnung keine Selbstverständlichkeit – und macht den Unterschied zwischen einem jahrelangen Bauprojekt und einer zügigen Umsetzung.

Was passiert in der letzten Bauphase?

Aktuell steht der Wechsel in den letzten Bauabschnitt bevor. Dabei werden unter anderem die Anschlüsse des Kreisels an die Hornstraße und an die Markusstraße hergestellt. Außerdem wird die noch fehlende Hälfte der Mittelinsel ergänzt und anschließend begrünt – die Befüllung mit Substrat als Vorbereitung für die spätere Bepflanzung ist bereits in vollem Gange. Hinzu kommen verschiedene Bauleistungen, die bisher zurückgestellt wurden, um den Verkehr so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Den Abschluss bildet das Aufbringen der Asphaltdeckschicht für den gesamten Kreisverkehrsplatz.

Ab Montag, dem 31. August, ist eine weitere Aufrechterhaltung des Verkehrs an dieser Stelle nicht mehr möglich: Der Knotenpunkt wird dann bis voraussichtlich 30. Oktober vollgesperrt. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich also auf Umleitungen einstellen.

Vollsperrung ab 31. August – so geht’s trotzdem

Während der Vollsperrung sind die Betriebe und Geschäfte in der Hornstraße weiterhin erreichbar – und zwar über die Kölner Straße. Anwohnerinnen und Anwohner der Markusstraße sowie des umliegenden Quartiers werden über die Andreas-Hoevel-Straße und eine provisorische Baustraße umgeleitet, die als Verbindung zur Hornstraße dient. Die Umleitung ist zwar ein Umweg, aber die gute Nachricht bleibt: Die Sperrung ist zeitlich begrenzt und das Ende der Baustelle rückt mit jedem Tag näher.

So sieht der fertige Kreisverkehr aus

Nach der Fertigstellung wird der neue Kreisverkehr über vier Äste verfügen: Markusstraße, nördliche Hornstraße, Über Brücken sowie die nördliche Auffahrt zur Eisenbahnüberführung Eurener Straße. Eine wichtige Änderung betrifft die direkte Verbindung über die Hornstraße zur Eurener Straße: Diese wird künftig nicht mehr angebunden sein. Der südliche Abschnitt der Hornstraße wird damit aus Fahrtrichtung Eurener Straße zu einer Sackgasse und zu einem späteren Zeitpunkt verkehrsberuhigt umgestaltet.

Diese Neugestaltung des Knotenpunkts dürfte langfristig für mehr Sicherheit und einen flüssigeren Verkehrsfluss in Trier-West sorgen – ein Gewinn für alle, die den Bereich täglich nutzen.

Trier bewegt sich – auch abseits der Baustellen

Während in Trier-West Bagger und Baufahrzeuge das Stadtbild prägen, zeigt die Region auch an anderer Stelle, was sie ausmacht: Menschen, die sich engagieren und füreinander einstehen. Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, besuchte Staatsminister Marcus Klein am 21. August 2026 Trier-Ehrang, um die Ehrenamtlichen der Pfarrei Ehrang-Pfalzel-Biewer zu würdigen. Klein hob dabei hervor, dass 38 Prozent der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz ehrenamtlich tätig sind – ein beeindruckender Wert, der zeigt, wie stark das gesellschaftliche Miteinander in der Region verwurzelt ist. Initiativen wie „Herz und Hand“, die über 100 bedürftige Menschen mit Lebensmittelhilfe unterstützen, sind dabei nur ein Beispiel für den starken Gemeinschaftssinn in Trier und Umgebung.

Ob im Ehrenamt oder auf der Baustelle – Trier zeigt, dass Zusammenarbeit und Engagement große Wirkung entfalten können. Und manchmal führen sie sogar dazu, dass ein Kreisverkehr Monate früher fertig wird als geplant.

Quellen


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