
Zwischen Strotzbüsch und Lutzerath wurden illegal Eternitplatten im Wald entsorgt. Die Polizei Daun sucht Zeugen und bittet um Hinweise zum unbekannten Täter.
Ein unbekannter Täter hat zwischen Montag, dem 7. September 2026, und Dienstag, dem 8. September 2026, eine größere Anzahl von Eternitplatten illegal im Wald entsorgt. Die anthrazitfarbenen Platten – jeweils einen Meter lang und einen halben Meter breit – wurden an der L52 zwischen Strotzbüsch und Lutzerath, in der Nähe einer 180-Grad-Kurve in Höhe des Ueßbachs, in den Wald geworfen. Die Polizeidirektion Wittlich hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Eternitplatten sind Dach- und Fassadenplatten, die in älteren Bauwerken häufig eingesetzt wurden. Solche Materialien müssen fachgerecht und nach geltenden Umweltschutzvorschriften entsorgt werden. Das achtlose Wegwerfen solcher Platten in einem Waldgebiet stellt nicht nur eine Ordnungswidrigkeit dar, sondern kann auch eine ernsthafte Gefahr für die Umwelt und das Ökosystem des betroffenen Waldstücks bedeuten. Die illegale Entsorgung von Bau- und Abbruchmaterialien in der Natur ist ein Vergehen, das in Deutschland strafrechtlich verfolgt wird.
Aufgrund der Menge der vorgefundenen Platten geht die Polizei davon aus, dass der unbekannte Täter für den Transport einen Transporter mit Ladefläche oder einen Pkw mit Anhänger genutzt haben muss. Diese Einschätzung könnte für mögliche Zeugen ein wichtiger Hinweis sein: Wer in der Nacht vom 7. auf den 8. September 2026 oder tagsüber in diesem Zeitraum ein entsprechendes Fahrzeug an der L52 zwischen Strotzbüsch und Lutzerath, im Bereich der 180-Grad-Kurve nahe des Ueßbachs, beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Die zuständige Polizeiinspektion Daun ermittelt wegen des Umweltfrevels und bittet Zeugen dringend, sich zu melden. Hinweise können telefonisch unter der Nummer 06592 / 96260 oder per E-Mail an pidaun@polizei.rlp.de eingereicht werden. Die Polizeiinspektion Daun ist unter der Adresse Mainzer Str. 19, 54550 Daun, erreichbar.
Fälle wie dieser zeigen, dass die illegale Entsorgung von Abfällen und Baumaterialien in Wäldern und auf freiem Gelände leider kein Einzelfall ist. Wer Müll oder Abfälle illegal in der Natur entsorgt, handelt nicht nur rücksichtslos gegenüber der Umwelt, sondern auch gegenüber der Allgemeinheit – denn die Kosten für die Beseitigung solcher Ablagerungen tragen am Ende die Kommunen und damit die Steuerzahler. Behörden und Naturschutzbehörden appellieren regelmäßig an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen zu melden, um Umweltsünder zur Rechenschaft zu ziehen.
Wer selbst Baumaterialien oder Sondermüll fachgerecht entsorgen möchte, kann sich an die zuständigen kommunalen Entsorgungsbetriebe wenden. Diese bieten in vielen Fällen Abgabemöglichkeiten auf Wertstoffhöfen oder organisieren spezielle Abholaktionen – legal, umweltgerecht und in vielen Fällen kostenlos oder zu geringen Gebühren.
Falls Sie rund um den genannten Tatort zwischen Strotzbüsch und Lutzerath an der L52 etwas Verdächtiges beobachtet haben – insbesondere ein größeres Fahrzeug wie einen Transporter oder ein Gespann mit Anhänger –, zögern Sie nicht, die Polizei zu kontaktieren. Jeder Hinweis, auch wenn er zunächst unwichtig erscheinen mag, kann entscheidend zur Aufklärung des Falls beitragen.
Kontakt zur Polizeiinspektion Daun:
Telefon: 06592 / 96260
E-Mail: pidaun@polizei.rlp.de






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