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Aktionstag „Herzenssache Lebenszeit

Der Aktionstag „Herzenssache Lebenszeit

Redaktion
·
31. August 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 1 Monat

Gesundheitsberatung mitten in der Stadt

Trotz verregneten Wetters stieß der Aktionstag „Herzenssache Lebenszeit“ auf dem Viehmarktplatz in Trier auf großen Zuspruch. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich direkt vor Ort über wichtige Gesundheitsthemen zu informieren und kostenlose Untersuchungen in Anspruch zu nehmen. Die Veranstaltung wurde von Expertinnen und Experten des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier organisiert und bot ein umfangreiches Programm rund um die Themen Schlaganfall, Diabetes mellitus sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Im Mittelpunkt stand ein signalroter Infobus, in dem Interessierte ihren Blutdruck und Blutzucker messen lassen konnten. Ergänzend dazu wurde im Pavillon vor dem Bus auf Wunsch auch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens durchgeführt – ein Angebot, das viele Besucherinnen und Besucher sichtlich begeisterte. Hinzu kamen ein Herzschwäche-Selbsttest sowie ein Ernährungs-Quiz, die auf spielerische Weise für mehr Gesundheitsbewusstsein warben.

Fachleute aus Kardiologie, Neurologie und Diabetologie vor Ort

Das Team vor Ort setzte sich aus Fachleuten verschiedener medizinischer Disziplinen zusammen. Für das Thema Herz standen Neriman Osman, Oberärztin der Kardiologie und Schwerpunktleiterin Herzinsuffizienz im Herzzentrum Trier, sowie Anke Kampmann, Pflegeexpertin für Herzinsuffizienz, zur Verfügung. Beide beantworteten Fragen der Besucherinnen und Besucher und informierten über Risikofaktoren, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten rund um Herzerkrankungen.

Das Thema Diabetes mellitus wurde von Dr. Iris Delcourt und Dr. Kristin Heinzow, beide Fachärztinnen für Diabetologie, sowie von Claudia Schwarz, Diabetesberaterin aus dem Team des Medizinischen Versorgungszentrums Diabetologie des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier, abgedeckt. Sie erläuterten, wie Diabetes mellitus erkannt und behandelt werden kann, und gaben praktische Tipps für den Alltag.

Ebenfalls mit dabei war Dr. Kerstin Schröder, Leitende Oberärztin der Abteilung für Neurologie, Neurophysiologie und neurologische Frührehabilitation, die über das Thema Schlaganfall aufklärte. Wibke Meyer, Krankenschwester und Mitarbeiterin im Patienten-Informationszentrum des Brüderkrankenhauses, ergänzte das Team mit ihrem pflegerischen Fachwissen und stand als Ansprechpartnerin bereit.

Bundesweite Kampagne als Hintergrund

Hinter dem Aktionstag steckt mehr als eine regionale Initiative: Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“, die vom Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim ins Leben gerufen wurde. Zwei Vertreter des Unternehmens waren ebenfalls vor Ort und unterstrichen damit das überregionale Engagement hinter dem Projekt. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung für Herzerkrankungen und verwandte Krankheitsbilder zu sensibilisieren sowie präventive Maßnahmen in den Vordergrund zu rücken.

Dass eine solche Veranstaltung mitten in der Trierer Innenstadt stattfindet, macht sie besonders zugänglich: Passantinnen und Passanten konnten spontan vorbeischauen, ohne vorherige Anmeldung Beratung in Anspruch nehmen und sich unkompliziert untersuchen lassen. Gerade das niedrigschwellige Angebot dürfte dazu beigetragen haben, dass der Andrang auch bei widrigem Wetter bemerkenswert groß war.

Gesundheit vor der Haustür – ein wichtiges Signal

Veranstaltungen wie der Aktionstag „Herzenssache Lebenszeit“ zeigen, wie wertvoll es ist, medizinisches Fachwissen direkt in die Öffentlichkeit zu tragen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen, und auch Schlaganfall sowie Diabetes mellitus stellen erhebliche gesundheitliche Risiken für viele Menschen dar. Frühzeitige Aufklärung, einfache Checks und der direkte Kontakt zu Fachleuten können dabei helfen, Risiken rechtzeitig zu erkennen und gegenzusteuern.

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier hat mit dieser Aktion einmal mehr bewiesen, dass es nicht nur innerhalb seiner Mauern für die Gesundheit der Region aktiv ist, sondern auch nach außen geht – dorthin, wo die Menschen sind. Das Engagement der beteiligten Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte verdient großen Respekt und dürfte bei vielen Besucherinnen und Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.

Quellen

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